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Livebilder der Messstationen

Messstation 1 (Leimersdorf)

Station 1

Das Bild wird alle 30 Minuten aktualisiert.
Abrufzeit (Livebild): 23.9.2019 03:24.

Messstation 2 (Nierendorf)

Station 1

Pegelstand: 15 cm Stand: 23.9.2019 03:15
Das Bild wird alle 30 Minuten aktualisiert.
Abrufzeit (Livebild): 23.9.2019 03:26

Messstation 3 (Bengen)

Station 3

Ampel:

Pegelstand: 0 cm Stand: 23.9.2019 03:29
Das Bild wird alle 30 Minuten aktualisiert.
Abrufzeit (Livebild): 23.9.2019 03:24


Stationen-Ampel-Legende
Rot Der Bach droht, überzulaufen!
Gelb Der Bach staut sich an.
Grün Der Bach fließt problemlos ab.

Projektbeschreibung

Im Zuge des Klimawandels haben Extremniederschläge und Überflutungen deutlich zugenommen. Auf überregionaler Ebene ist die Unwetter- und Hochwasservorhersage seit Jahren gut etabliert, da die Pegelstände der großen Flüsse engmaschig überwacht werden. In kleinräumigen, insbesondere ländlichen Bereichen sind Prognosen dagegen schwierig. Überflutungen treten häufig in eng begrenzten Gebieten auf. Kleine Bäche verwandeln sich binnen weniger Minuten in reißende Ströme und verursachen katastrophale Schäden, da die Vorwarnzeiten gering sind.

Im Rahmen des Projekts HAPLUS wird ein neuartiges Warn- und Alarmierungssystem erforscht, das an lokale Gegebenheiten spezifisch angepasst ist. Grundlage ist die genaue Erfassung des Geländeprofils eines Risikogebietes, aus dem ein präzises Oberflächen-Abflussmodell erstellt wird. Die Überwachung der Pegelhöhen und Fließgeschwindigkeiten an wenigen, besonders gefährdeten Punkten kann dann im Gefahrenfall ausreichen, um zuverlässig eine mehrstufige Alarmierungskaskade in Gang zu setzen. Die realitätsnahe Simulation des Überflutungsverlaufs ermöglicht die Identifikation kritischer Stellen und die exakte Vorbereitung von Notfallplänen.

Das HAPLUS-System zeichnet sich durch Einfachheit und Robustheit aus, weshalb es mit geringem Aufwand auch auf andere gefährdete Gebiete übertragbar sein wird. Lokale Messstationen und die genaue Kenntnis des Fließverhaltens ermöglichen mit hoher Zuverlässigkeit die rechtzeitige und gezielte Alarmierung von Behörden, Katastrophenschutz und betroffener Bevölkerung.

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.


Teilprojekte

Kühn Geoconsulting GmbH Logo

Die Kühn Geoconsulting GmbH (KGC) als Verbundkoordinator übernimmt Arbeiten zu Erfassung und Management von Geo- und Klimadaten anhand neuester Technologien, Geländemodellierungen ebenso wie die Erstellung von Maßnahmen- und Alarmplänen in Zusammenarbeit mit beteiligten Akteuren.

Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem GmbH

Die Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem GmbH (SMS) ist zuständig für die GPS-gestützte Erfassung der abflussrelevanten Risikobereiche (Durchlässe etc.) im Untersuchungsgebiet. Durch eine hoch aufgelöste Oberflächenabflusssimulation, gekoppelt mit einer hydrodynamischen Kanalnetzsimulation, wird die Voraussetzung für ein virtuelles Pegelnetz und für die Festlegung von stationären Messgeräten geschaffen.

geoFact GmbH

Die geoFact GmbH ist zuständig für die Entwicklung und Installation eines Echtzeit Überwachungssystems von Kleingewässern. Dazu werden Sensoren im Bereich des Kleingewässers installiert, die die Pegelstände und Fließgeschwindigkeiten laufend erfassen. Die Messdaten werden verknüpft mit aktuellen Wettervorhersagedaten über die zu erwartende Niederschläge. Alle Daten werden an einen zentralen Server gesendet und dort bzgl. möglicher Gefahren für Überflutungen ausgewertet. Bei Gefahr werden zuständige Personenkreise alarmiert.


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Nachrichten


Startschuss BMBF-Förderprojekt zum Thema Schutz vor Überflutungen nach Starkregenereignissen


Am 28.11.2017 fand im Tagungszentrum des DVGW in Bonn die Auftaktveranstaltung des BMBF-geförderten Verbundprojekts „Hierarchisches Frühwarn- und Alarmierungssystem für plötzliche Sturzfluten nach Starkregenereignissen (HAPLUS)“ statt.

Foto Kickoff-Meeting

Teilnehmende des erfolgreichen Kickoff-Meetings zum HAPLUS-Projekt,
v.l.n.r.: Friedhelm Moog (Gemeinde Grafschaft), Johannes Meyers (SMS), Dr. Julia Gerz (KGC), Dr. Leif Brand (VDI), Verbundkoordinator Stefan Oesinghaus (KGC), Dr. Heinrich Krummel, Sascha Frömmel (beide geoFact), Marc Below (KGC), Dieter Schmiddem, Michael Schmiddem (beide SMS) & Sven Hasenauer (VDI)


Die in Bonn ansässigen Firmen Kühn Geoconsulting GmbH, geoFact GmbH und die Ingenieurgruppe Steen-Meyers-Schmiddem GmbH haben sich als Projektpartner zusammengeschlossen, um in den folgenden drei Jahren ein neuartiges, an lokale Gegebenheiten spezifisch angepasstes Frühwarn- und Alarmierungssystem für Überflutungen nach Starkregenereignissen für kleine und mittlere Fluss- und Bachsysteme zu entwickeln.


In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Grafschaft sowie der Stadt Mechernich als in den letzten Jahren durch Starkregenereignisse und Überflutungen stark betroffene Kommunen soll ein praxistaugliches, automatisiertes Alarmkonzept zur frühzeitigen Warnung der Anwohner sowie zuständigen Behörden und Katastrophendiensten vor Überflutungen nach Starkregenereignissen entstehen.